Stände – Impressionen und z'sammg'schütts*

Altes Brot, gutes Brot
Brotmanagement ist angesagt: Wussten Sie, dass in Wien jeden Tag soviel Brot weggeschmissen wird, wie in Graz täglich verzehrt wird: Das sind über 40 Tonnen. Ich will meine erste Kolumne mit nützlichen Tipps der Verwendung von nicht mehr frischem Brot widmen.

Weißbrot, alt aber noch weich

  • zu Semmelbröckerln schneiden. In einem Papiersackerl aufheben und bald zu Knödel oder Croutons verarbeiten, bevor sich die Motten darauf stürzen
  • in schmale Scheiben schneiden, gleich mit verrührten Eiern und Milch, Rosinen, Apfel- oder               Birnenscheiben und Zucker zu einem Scheiterhaufen verarbeiten

Weißbrot, schon hart

  • Nicht zu große Stücke im Papiersackerl sammeln und zu Bröseln reiben. Am Flohmarkt gibts noch die schönen alten gusseisernen Nuss- bzw. Semmelreiben


Schwarzbrot, alt aber noch zum Schneiden

  • in der Pfanne Speck, Zwiebeln und dann das Brot anbrutzeln, mit einem Spiegelei drüber ist  der „Stramme Max“ schon fertig
  • zu Brotsuppe verarbeiten: mit Zwiebel, Speck, Kümmel, am Schluss einen Tupf Sauerrahm (oder Obers) einrühren

Schwarzbrot, schon ganz hart

  • sammeln Sie das Brot für Pferde oder Schafe,  im Papiersack aufheben, damit das Brot nicht  schimmelt!

* Wienerischer Ausdruck für Restlverwerten: Was gibts heute zu essen? Impressionen und Z’sammgschütts = Übriggebliebenes und Zusammengeleertes

Barbara Neuroth

Barbara Neuroth

Barbara Neuroths
Impressionen vom Markt

>>> Marzipan einfach probieren

>>> Alles klar mit dem Klar?

>>> Sieh, das Gute liegt so nah

>>> Grüne Pracht für Ihr Basilikum garantiert!

>> > Granola – oder wie ich eine neue Dimension des Müslis fand

>>> Altes Brot, gutes Brot

\n