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Stände – Stand 316
Gasthaus zur Eisernen Zeit
Öffnungszeiten: Mo–Sa 9.00–23.00 Uhr
Telefon: 01 587 03 31
Mail: –
Internet: –
"Es ist das älteste Gasthaus auf dem Naschmarkt.
Besteht seit 1916 (da wurden die ersten Standln des "neuen" Naschmarktes dort aufgebaut – zwischen 1914 und 1916 übersiedelte der Naschmarkt vom Karlsplatz auf den heutigen Platz).
Mein Stammbeisl heißt deshalb so, weil man im Ersten Weltkrieg an diesem Platz Gold gegen Eisen für die damals benötigten Kanonen eintauschen sollte.
Bald wurde daraus ein Gasthaus und ist es bis heute (mit Unterbrechungen) zum Glück geblieben.
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Gastronomie
Holzboden, zusammengewürfelte Tische und Stühle jeder Bauart, wahrscheinlich am – neben dem Naschmarkt gelegenen Flohmarkt zusammengekauft.
Ich, und sicher viele andere mit mir, liebe dieses Ambiente: Geruch von Bier, Gulasch, Zigaretten und Pfeifen. Fußboden, von dem man sich nicht trennen kann, weil er so "klebt"– nach dem Motto: "Wir kommen hier nicht weg, weil wir noch was für unsere Leber tun müssen." Und das beste Gulasch von Wien gibt es hier – neben Hausmannskost, die man sich zu Hause selbst nicht kocht (wie Krautfleckerln, gefüllte Paprika, gebratene Blunzn mit Kraut und Knödel, Knödel mit Ei, Steirisches Backhuhn mit Salat und "Woswasi".
Helmut Zilk und Michael Häupl gastieren hier und auch unser Meisterkoch Professor Zodl.
Aber nicht nur Prominente besuchen das Beisl. Maler, Dichter, Scherenschnittkünstler, Lehrer, Studenten, Unterstandslose, Arbeitslose, arme Schlucker und reiche Leute treffen sich in diesem Beisl.
Ungezwungen; und man kommt sich vor, wie auf einer Tiroler Alm. Nach dem Motto: "Wir sind über 1000 Meter und wir sind alle per Du."
Aus: Annegerd Hiete; Der Wiener Naschmarkt
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