Einkaufserlebnis Freihausviertel – Zauberviertel!

Wieder einmal steht unser Freihausviertel im Mittelpunkt positiver Berichterstattung.

Unter dem Titel „Wiener Freiheit – hanging out in Vienna“ findet sich im Skylines-Bordmagazin der Austrian Airlines Group (Ausgabe September /Oktober 08), ein großartiger 9-Seiten-Report über das Freihausviertel. „Ein Streifzug durch eines der lebendigsten und interessantesten Vierteln der Stadt, das es jederzeit spielend mit all den hochgelobten In-Vierteln des Planeten – von Notting Hill bis zur Lower East Side – aufnehmen kann.“

Das freut uns im Freihausviertel natürlich sehr und macht uns auch ein wenig stolz – liegt doch dieses Magazin zwei Monate lang auf allen Sitzen der Austrian-Flüge auf und erreicht rund 1,9 Mio. Leserinnen.

Aber leider gibt es auch Negatives aus dem Freihausviertel zu berichten. So mußten wir mit großer Bestürzung zur Kenntnis nehmen, dass die Lane Lights bei der Kreuzung Margaretenstr./ Paulanerg. entfernt wurden. Seitdem werde ich mit dem Unmut und Protest von Anrainern und Geschäftsleuten konfrontiert. Die Lane Lights wurden durchwegs als hervorragende Maßnahme im Sinne der Verkehrssicherheit angesehen, daher stößt die Entfernung auf größtes Unverständnis. Nach meinem Wissenstand erfolgte die Entfernung auf Grund einer mir nicht bekannten Untersuchung, keinesfalls aber unter Einbeziehung der betroffenen Bürgerinnen.

Bei einer, von unserem Verein im Freihausviertel durchgeführten, Blitzumfrage äußerten sich Geschäftsleute, Bewohner, Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer zu 100 % positiv zu den Lane Lights und lehnten deren Entfernung ab!

Das Freihausviertel gilt nicht nur als eines der pulsierendsten und modernsten Einkaufsviertel Wiens, sondern auch als „urbane Trendmeile von internationalem Zuschnitt“ (Skylines). Aus diesem Grund ist uns gerade das Thema Verkehrssicherheit ein besonderes Anliegen.

Wir appellieren daher an den zuständigen Stadtrat, DI Rudolf Schicker, im Sinne der täglich betroffenen Bürgerinnen diese Maßnahme noch einmal zu überdenken und zu revidieren.

Wie sagte doch Infrastrukturminister Werner Faymann in der ORF-Pressestunde: „Politiker brauchen sich nicht einbilden, gescheiter als die Bürger zu sein“ … und weiter … „Politiker und sogenannte Experten, die immer alles besser wissen, sollten auch einmal vom hohen Ross steigen.“

Diese Worten möchte ich mich gerne anschließen.

Karl Raab, Obmann Freihausviertel


Bürgerstimmen zum Thema Lane Lights in der Paulanergasse (Wieden), 11/2008

… Die Lichtsignal-Anlage... Ist eine wunderbare Einrichtung und hat sicher schon viele Unfälle und Verletzungen verhindert...

… Endlich einmal wurde in dieser Stadt etwas Vernünftiges getan, und dann soll es wieder rückgängig gemacht werden? … Lassen sie bitte wenigstens die Beobachtungsfrist verlängern und holen sie über Befragungen der Verkehrsteilnehmer die Meinung der Betroffenen ein!

… Ich protestiere deshalb gegen die Entfernung der Lichter im Bereich Paulanergasse... … Finde es sehr schade, dass dieses Konzept keinen Anklang findet. Es ist sicher eine Hilfe für den Autofahrer, wie aber auch für den Radfahrer und Fußgänger.

... Die Entscheidung der Entfernung ... Bedauern wir sehr. Wir biegen wochentags täglich in die Paulanergasse ab und sind seit der Installation der Lane Lights davon begeistert. … Da ich praktisch täglich dort durchfahre, kann ich nur positiv über diese Idee berichten.

… Ich bin dafür, dass die Lane Lights bleiben. ... Und das mögliche Versagen einer Anlage kann doch niemals ein Argument sein, es damit überhaupt bleiben zu lassen...


 

Freihausviertel-Guide 08/09 erschienen!
Am 30. 7. 2008 lud das Team des Sektcomptoirs Szigeti in der Schleifmühlg. 19 zur Präsentation der Freihausviertel-Broschüre ein. Dieser kostenlose Einkaufs- und Grätzelführer lädt Sie zu einem Spaziergang ein: Altes und Neues entdecken, Ungewöhnliches und Nicht-Alltägliches.

Erhältlich in den Geschäften des Freihausviertels und im Theater an der Wien.

Was wir im Sektcomptoir zusätzlich faszinierend fanden, war eine Tafel mittels derer Besucher animiert werden, ihre mitgebrachte Jause im Lokal zu konsumieren.


FAM-ZONE Freihausviertel

Foto: FreihausviertelStellvertretend für andere Bewohner des Freihausviertels beantworten wir öffentlich die Fragen eines Bewohners der Mühlgasse zur FAM-ZONE Freihausviertel.

Frage: Wie kommt man eigentlich als Bewohner der Mühlgasse dazu, sich an drei Wochenenden eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität gefallen zu lassen?

Antwort: Wie kommt man als Bürger von Wien bzw. Österreich dazu, durch die Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft sich nicht nur an drei Wochenenden, sondern ganze vier Wochen beeinträchtigen zu lassen? Diese Frage ist im Falle Wiens an die Wiener Stadtverwaltung bzw. an den Herrn Bürgermeister zu richten. Wir, der Einkaufsstraßenverein Freihausviertel, haben diese EURO jedenfalls nicht nach Wien geholt. Wir wollten uns aber durchaus mit dieser Veranstaltung auf unsere Weise identifizieren und haben versucht, das Beste für unser Gebiet und seine Bewohnerinnen daraus zu machen: FAM (Familien)-ZONE Unsere Veranstaltung dauerte neun Tage – das sind weniger als 2,5 % des Jahres!

Foto: FreihausviertelWir haben diese neun Tage heuer gewählt, um ein Kontrastprogramm zu den öffentlichen Fanmeilen anzubieten. Das Programm war bewusst auf Familien und Kinder ausgerichtet. Da unser Freihausviertel in unmittelbarer Nähe dieser Fanmeilen liegt, wollten wir damit Randale und Ausschreitungen jeglicher Art von vornhinein ausschließen. Durch die polizeilichen Maßnahmen wie Straßensperren konnten wir unser Gebiet eingrenzen und daher besser kontrollieren. Die Straßenfeste werden seit elf Jahren mit viel Erfolg von uns veranstaltet. Wir waren stets bemüht, ein hochkarätiges Kultur- und Musikprogramm für jedermann – vom Wienerlied über Pop bis hin zu Klassik und Oper anzubieten, selbstverständlich bei freiem Eintritt.

Die Genehmigung für unsere Veranstaltungen erteilen entsprechend der Gesetzeslage die Magistratsabteilungen der Stadt Wien. In keinem Fall die Bezirksvorsteherin des 4. Bezirks! Die Auflagen und entsprechenden Vorkehrungen und Maßnahmen wurden heuer auf Grund der Fußball-Europameisterschaft besonders rigoros gestaltet und von unserer Seite beachtet und umgesetzt, wofür uns auch von der Exekutive größtes Lob ausgesprochen wurde.

Foto: FreihausviertelFrage: Wird es in Zukunft eine Möglichkeit der Bürger geben, gegen solche Maßnahmen Einspruch zu erheben?

Antwort: Auf Grund der Gesetzeslage besteht keinerlei Notwendigkeit einer Bürgerbefragung.

Wir konnten heuer laut polizeilichen Schätzungen nahezu 30.000 begeisterte Besucherinnen zählen, das entspricht in etwa 2 % der Gesamtbevölkerung Wiens. Im Vergleich dazu betrugen die Negativkontakte – sprich Beschwerden – 0,03 %.

Frage: Wie wird die massive Verminderung der Parkplätze – trotz ungeheuer verteuerter Parkraumbewirtschaftungskosten – erklärt und mit welcher Begründung?

Antwort: Die rigorose Durchsetzung des Halte- und Parkverbotes war eine polizeilich verordnete Maßnahme, begründet durch die Fußball-Europameisterschaft, im Sinne der Menschen, vor allem der Kinder, aber auch um allfällige Beschädigungen an Fahrzeugen zu vermeiden. Trotz dieser Maßnahmen gab es keinerlei Parkplatznot. Im Übrigen begründet das „Parkpickerl“ kein Recht auf einen Parkplatz vor der Haustür.

Frage: Sind wirtschaftliche Interessen über das Gemeinwohl der Bewohner zu stellen und mit welcher Begründung?

Antwort: Unsere Veranstaltungen sind auf Grund unserer hohen Ansprüche, die wir an die auftretenden Künstler, aber auch an die Sicherheit stellen, mit enormen Kosten für die „Wirtschaftstreibenden“ verbunden und keineswegs auf Gewinn ausgerichtet. Sie gelten vielmehr als Dank an die Kunden, Freunde und Gäste, aber auch an die Bewohner des Freihausviertels.

Es tut uns leid, wenn sich jemand durch unser Festival belästigt gefühlt hat und nicht, wie die große Mehrheit der Bewohner des Freihausviertels, an den künstlerischen Darbietungen Gefallen fand.

Karl Raab

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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von Susanne Reichard

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Verein
Einkaufserlebnis Freihausviertel!

Obmann: Karl Raab
www.einkaufsstrassen.at
/freihausviertel

Einkaufsstraßen Managerin:
Mag. Elena Sonnleitner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

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