Chronik – Worte zu Mariahilf

Barrieren verschwinden in Mariahilf

Der öffentliche Raum hat den Bedürfnissen aller Menschen zu entsprechen. Diesen Qualitätsanspruch stellen wir uns. Nach dem Sommer wurde der 6. Bezirk wieder ein Stück „fairer“:

Gleichberechtigung im öffentlichen Raum wird fortgesetzt
Knapp zwei Jahre dauerte die Modernisierung der 1904 erbauten Kooperativen Mittelschule. Die Stadt Wien und der Bezirk nahmen dafür 7,7 Millionen Euro in die Hand und errichteten ein Schmuckkasterl, das mit allen Finessen ausgestattet ist. Dazu gehören neben thermisch-energetischen Maßnahmen auch Vorkehrungen, mit denen Barrieren überwunden werden können. Unter anderem wurde ein Aufzug eingebaut und der Eingangsbereich in die Schule vergrößert.

Es haben auch die Fahrgäste der öffentlichen Verkehrsmittel im 6. Bezirk komfortabler. Die Endstation der Autobuslinie 14 A wurde um einen halben Meter verbreitert. Und: Die Station „Neubaugasse“ der Linie 13 A baute der Bezirk so um, dass das Ein- und Aussteigen mit Kinderwägen nun viel leichter ist.

Bedingungen im 6. Bezirk weiter verbessern
Auf der Mariahilfer Straße tauschte die MA 33 „Wien leuchtet“ bei sechs Beleuchtungskörpern die vergilbten, gelben Kunststoffabdeckungen durch Echtglas sowie die Lampen aus. Sie leuchten weiß und erwecken einen helleren Eindruck. Bewährt sich der Probegalopp, werden wir alle 110 Leuchten auf der Mariahilfer Straße erneuern.

Bereits im Herbst werden die Pläne für das barrierefreie Amtshaus im 6., Amerlingstr. 11 umgesetzt. Dabei wird der Eingangsbereich so vergrößert, dass ein Treppenlift Platz hat. Mit diesem kann der Stufenabsatz zum Erdgeschoss leicht überwunden werden. Im Erdgeschoss wartet bereits der neue behindertenfreundliche Aufzug.

In etwas fernerer Zukunft liegen die Vorhaben für den neuen Naschmarkt. Das Leitbild haben wir mit Marktstandlern erarbeitet. Der Aspekt Gender Mainstreaming spielt auch hier eine bedeutende Rolle (Stichwort: Beleuchtung und Mindestbreiten für Gehwege).

Gerade im kommunalen Bereich ist das barrierefreie Bauen erforderlich. Wo, wenn nicht an jenen Orten, an denen Menschen viel Zeit verbringen, soll dieses Konzept umgesetzt werden.
Daher arbeiten wir weiter an einem „fairen“ Mariahilf“,

meint Ihre Renate Kaufmann

 

Worte zu Mariahilf
von Renate Kaufmann

>>> Das Ergebnis der großen Umfrage in Mariahilf (13/2008)
>>>
Barrieren verschwinden in Mariahilf (12/2008)


>>> Naschmarkt-Besuche


>>> Naschmarkt-Garage


ARCHIV

>>> Günther „Howdy“ Schifter (12/2008)
>>> 8/2007
>>> BV Kurt Wimmer, 5. Bzk.
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BV Renate Kaufmann, 6. Bzk.
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Bauernmarkt

 

 

 

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