Naschmarktblicke

Nun ist es soweit, unser Baby – die Naschmarktzeitung – wurde ein Jahr alt.

Anfangs sehr skeptisch und lächelnd zur Kenntnis genommen, ist dieses Baby nach einem Jahr ziemlich groß und erwachsen geworden und wird nicht nur akzeptiert, sondern gilt als fixer Bestandteil des Marktes, der Kunden und Standler.

Es begann am 26. 10. 2006 vor der Palatschinkenkuchl – das erste Interview von Radio Wien mit der Herausgeberin Angelika Herburger und ihrem Sohn Alexander Herburger wurde staunend zu Kenntnis genommen. Der Beitrag wurde an diesem Tag zwei Mal auf Radio Wien wiederholt. Danach hatten wir die erste Pressekonferenz in der „Eisernen Zeit“ – dem ältesten Beisl am Naschmarkt. Obwohl wir nicht bekannt waren, kamen viele interessierte Journalisten und wir hatten ein großes Medienecho.
Danach ging es Schlag auf Schlag: Präsentation und Verteilung der ersten Ausgabe am darauf folgenden Samstag, viel Arbeit und viele Überzeugungsgespräche am und um den Naschmarkt (das Freihausviertel war von Anfang an dabei) folgten – aber heute wissen wir – es hat sich gelohnt.

Vielen Dank an alle, die von Beginn weg an uns geglaubt haben, uns unterstützt und Mut zugesprochen haben und danke für die vielen Leserbriefe.

Nun aber wieder zum Naschmarkt-Alltag: Alle von mir angekündigten neuen Lokale haben bereits eröffnet, die Überraschung von Sabu Topallar (Restaurant Nautilus) ist geglückt, er hat viel Geld investiert, um die Rosalienkapelle nachts zu beleuchten – dieser Anblick ist eine Bereicherung für abendliche Naschmarktbesucher.

Die schönen Männer des Naschmarkts (eine Idee der Herausgeberin – die schönen Frauen waren meine Idee…) sind in dieser Ausgabe zu sehen (am Ende dieses Artikels, fotografiert von Annegerd Hiete).
Viel Vergnügen meine Damen!

Ein Highlight dieses Sommers waren auch zwei Auftritte von Lisa Rabél, der hervorragenden Vokalistin und Gitarristin aus Wien, die hier am Naschmarkt bei Papas hauptsächlich südamerikanische und mexikanische Musik zum Besten gab – an beiden Abenden gab es keinen freien Sitzplatz mehr. Weiterhin lauschen wir Jazz von Dienstag bis Freitag am Naschmarkt bei Papas – meine Idee des „Swinging Christmas“ aus dem Vorjahr wird aufgrund des großen Erfolges dieses Jahr wieder stattfinden!

 

Das (fast schon) traditionelle Sommerfest bei Jakov war wieder ein voller Erfolg – bei einem großzügigen Buffet und wie immer hervorragenden Weinen wirbelte eine Bauchtänzerin durch den Naschmarkt und viele, unglaublich gute Karaokesängerinnen und -sänger trällerten bis in die Nacht!

Herbst am Naschmarkt, das heißt Most, Sturm, Weintrauben, frische Datteln und Preiselbeeren, das G´selchte schmeckt jetzt, wenns nicht mehr so heiß ist, auch viel besser – und lang kanns nicht mehr dauern und die Maronibrater heizen ihre Öfen an. Nicht vergessen, das Martinigansl rechtzeitig zu bestellen; der junge Wein und der Federweiße wird auch rechtzeitig am Naschmarkt eintreffen.

Bitte beachten Sie die neuen Kurzparkzeiten – jetzt mit gelben Zusatztaferln, die die Zeiten recht übersichtlich beschreiben. Freuen wir uns auf einen schönen – hoffentlich milden Herbst, die vielen Schanigärten am Naschmarkt warten auf Sie…

FCM

Christian Maschner

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